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Rezensionen

Schilf

Brigitte

"Ein Roman von Juli Zeh ist immer ein Abenteuer. Weil diese Autorin uns jedes Mal neue Welten erschließt. Denn das ist Juli Zehs großes Können: mit ihrem scharfen Verstand selbst Dinge wie Elementarteilchen zu erfassen und sie mit spielerischer Präzision in Worte zu fassen, die sofort bezaubert. Ein Roman der den Begriff Vogelperspektive wörtlich nimmt. Schräg, nervenaufreibend und unvergesslich, wie Hitchcocks Meisterwerk." - Brigitte


Frankfurter Neue Presse

"Die jüngere deutsche Literatur hat sich in den vergangenen Jahren allzu oft darauf beschränkt, die Stimmungen und Befindlichkeiten junger Damen und Herren zu schildern. Juli Zeh hingegen setzt auf Intellektuelle, die wirklich etwas zu sagen und zu denken haben. Das ist so wohltuend wie ein Gespräch unter Erwachsenen nach einem langen Kindergeburtstag."


Die Welt

"Das könnte in seiner Perfektion kalt lassen. Das tut es nicht. Weil Zehs Labyrinth zu klug konstruiert ist, an den richtigen Stellen lustige Applikationen hängen und an den Wänden längs Sätze stehen, die in ihrer Brillanz heute ziemlich selten sind." - Die Welt


Westdeutsche Allgemeine Zeitung

"380 Seiten Höhenflug, nicht weniger ist der neue Roman von Juli Zeh: ein glückliches Gleiten durch eine Geschichte, die den Leser die Zeit vergessen läßt und gleichzeitig in die aktuelle Quantenphysik entführt. Ein dreistes Meisterstück also. Ein Roman, der eher in der angelsächsischen denn in der deutschen Erzähltradition steht, der weniger Nabelschau des Autors ist denn ein neugieriger Blick weit über sich hinaus mit dem Bestreben, Leser intelligent zu unterhalten. Das ist ehrgeizig, vielleicht vermessen, zielt nach Höherem - und erreicht es."


Kleine Zeitung

"Was für ein Krimi! Federleicht erzählt, intelligent eingefädelt. Bezaubernd und abgründig."


Gießener Allgemeine

"So intelligent, tiefsinnig, gefühlvoll hat in der jüngeren deutschen Literatur schon lange niemand mehr für Furore gesorgt."


NDR Info

"Die wildesten Plot-Wirbel setzt Juli Zeh uns vor, und wir folgen ihrer schönen Sprache in jede Volte. Kein Gedanke ist zu viel oder zu wenig bei diesem außerordentlichen Roman."


FOCUS

"Es gibt nicht wenige, die sich heimlich wünschen, dass Juli Zeh endlich mal auf die Nase fällt mit einem ihrer ehrgeizigen Projekte. Mit diesem neuen Roman zum Beispiel, einem Krimi, der erstens den Plan zu einem perfekten Mord entwirft und zweitens den neuesten Stand der physikalischen Theorien über das Phänomen Zeit referiert. Aber Pustekuchen! Kein bisschen spröde ist die Geschichte um die Rivalität zweier Physiker, den Mord an einem Mediziner und einen todkranken Kommissar. Sorry, liebe Neider."


WAMS

"'Schilf' ist die virtuose Präsentation erstaunlicher Erzählkunst. Andere Autoren würden mit einer solchen Ladung baden gehen. Juli Zeh steuert sie souverän und leicht, sogar mit Witz in den Hafen." - WAMS


Dresdner Neueste Nachrichten

"Kunstvoll lapidar läßt Juli Zeh mit Bildern, die so kraftvoll präzise daherkommen und sich die lüstern-barocke Pracht erhalten haben, das Monströse geschehen."


mdr

"SCHILF ist ein Schwan unter den Badewannenenten der deutschen Kriminalliteratur. Wer also traut sich, über Juli Zeh zu meckern? Klar: die Badewannenenten."


Neues Deutschland

"Der Roman ist nicht nur ein durchkomponierter Kriminalroman, er besticht durch seine bildhafte und präzise Sprache. Die Autorin fordert ihre Leser. Spannung erwächst nicht nur aus der Handlung, sondern vor allem aus der Aufforderung, die Kompliziertheit menschlicher Wahrnehmung neu zu betrachten."


NDR Kultur

"SCHILF ist eine abgründige Kriminalgeschichte und doch kein Krimi. Was die Protagonisten so präsent und präzise macht, ist Juli Zehs klare Sprache. Gefühle, Stimmungen, Beziehungen, Situationen, das Auftreten von Tieren beschreibt sie in wenigen Sätzen - und die Bilder sind da und dicht. Und auch wenn es um das Thema Zeit geht, liefert sie eine literarisch kompakte Spurensuche zum Erkenntnisstand." - NDR Kultur


BÜCHER

"Eine unerhörte Geschichte, virtuos und grotesk erzählt. Raffiniert verwoben wird nicht nur von einem Mord und seiner Aufklärung erzählt, sondern auch von der brutalen Rivalität zweier befreundeter Naturwissenschaftler, von einem Medizinerskandal und von den allerletzten Fragen." - BÜCHER


blond

"Juli Zeh rüttelt in ihrem ersten Krimi konsequent Magen, Hirn und Zwerchfell durcheinander. Natürlich wird das Genre stilgerecht bedient, die intelligente Autorin hantiert wie immer auf höchstem Niveau."


taz

"Juli Zehs neuer Roman SCHILF bringt Krimi, Liebesgeschichte und physikalische Spekulation zusammen."


ORF

"Man kann über ihre Fähigkeiten staunen, einen Plot zu konstruieren, der so absurd ist, dass man bei nüchterner Betrachtung eigentlich ärgerlich reagieren müsste." - ORF


Freundin

"Ein furioses, spannendes, ein unglaubliches Buch!"


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